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Autor: Betreff: Elling + Spiderman

Administrator





Beiträge: 283
Angemeldet: 8.1.2002
Status: Offline

  erstellt am: 6.6.2002 um 21:53
Harter Tag heute gewesen: 4 h Schlaf um gleich um 6 Uhr Spiderman zu sehen, leider war der so schlecht, das ich dann nach der Arbeit noch Elling geniessen musste. Nach Jalla Jalla endlich wieder eine wundervoll menschliches 'Humordrama' aus dem hohen Norden, diesmal aus Norwegen. Ist mein definitiver Kinotip diese Woche.

Tja, und zu Spiderman... oh gott, schlecht, schlecht, schlecht. Beste amerikanische Teenage-Highschool-PC-Propaganda. Ja, der Hauptdarsteller ist wirklich nicht schlecht, wie alle sagen, aber sie ist leider doch nur das leicht zu beeindruckende Püppi, würg. Der zwanghafte Einsatz von CGIs, selbst bei einfachsten Bodenszenen, langweilt inzwischen, und ist speziell hier auch noch billigst gemacht. Von einem derart teuren Produkt darf man einfach mehr erwarten.

Ach ja, wem bei Star Wars E2 die 'romantischen' Szenen (z.B. am See) gefallen haben (gibt's da überhaupt jemanden???), der ist bei Spiderman genau richtig, der besteht nämlich fast nur aus schmalztriefenden, platten Dialogen. Fazit: mit dem Trailer hat man bereits alle tollen Szenen gesehen, und kann die restliche Zeit sinnvoll verbringen. X-Men bleibt nach wie vor meine Referenz was westliche Comic-Verfilmungen betrifft.

Zu Elling noch ein Gespräch mit dem Regisseur Petter Naess:
„Wir haben die Fähigkeit zum Ehrlichsein verlernt“

[Editiert am 25.6.2002 von walt]

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  • Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unanatastbar! (Amélie Poulain)
     
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    Posting Freak



    Beiträge: 29
    Angemeldet: 7.4.2002
    Status: Offline

      erstellt am: 13.6.2002 um 14:18
    Es tut mir leid, aber bei spider-man kann ich deine Meinung absolut nicht teilen...

    Man bekommt beinahe den Eindruck, dass du vor lauter arthouse den spaß an weniger ernsten Filmen verloren hast...?
    Tobey Maguire war, wie du bereits gesagt hast, einfach klasse (auch wenn mir im deutschen "die Stimme" fehlte), allerdings gilt das auch für Kirsten Dunst, die seit Virgin Suicides zu meinen absoluten Lieblingen gehört. Die Chemie zwischen ihr und Tobey ist einfach unglaublich. Allein die Sschlußszene mit Tobey in slo-mo auf dem Friedhof ist ein Top-Bewertung wert...wo sonst, darf er so heroisch aussehen? Eine Kultszene für jede Comic lesende Kellerpflanze.

    Teenage-Highschool-PC-Propaganda...was soll das denn sein?
    Ich fand ihn einfach nur unglaublich spaßig. die story ist sowas von straight, dass es eine wahre Freude ist, der Humor sorgt dafür, dass man auch die recht dämliche Wrestling Idee erträgt (als Fan erkennt man auch Bruce Campbell und Raimis Bruder in kleinen Nebenrollen und natürlich den gelben cadillac...auch Stan Lee hat nen kurzen Auftritt) und behandelt die infantile Vorlage mit der nötigen Ironie. Die Actionszenen sind endlich so radikal, wie man es sich als HK-fan nur wünschen kann...der erste Us-Film bei dem man den Boden unter den Füßen verliert. Manche künstlich aussehende Szene geht in Ordnung, da es dem Comic-Look entspricht. Positiv erwähnen will ich auch noch Willem Dafoe, der seine Rolle mit sichtlicher Begeisterung gemimt hat.

    Lord of the Rings und so manchen anderen Blockbuster-Kram darf man hassen...aber Spider-Man ist mit so viel Liebe, Ironie und Können inszeniert, dass man ihn doch garnicht hassen kann.


    ____________________
    on a strange day at 6 in the morn,
    all became quiet as something unusual was born

     
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    Administrator




    Beiträge: 283
    Angemeldet: 8.1.2002
    Status: Offline

      erstellt am: 16.6.2002 um 11:05
    quote:
    Man bekommt beinahe den Eindruck, dass du vor lauter arthouse den spaß an weniger ernsten Filmen verloren hast...?
    hehe, interessant, aber sicher alles andere als zutreffend.

    quote:
    Teenage-Highschool-PC-Propaganda...was soll das denn sein?
    Ist doch ein schönes Kunstwort, findest du nicht? Damit meine ich zum einen, das der Film emotional sicherlich nur Teenager, mit einem Hang zur durchschnittlichen amerikanischen Jugendkultur anspricht, und zum anderen, dass sich seine Botschaften ganz in der Tradition des amerikanischen, politisch-korrekten Propaganda-Films bewegen. Und diese Verbindung finde ich einfach bedenklich; der Erfolg des Films macht mich auch traurig, weil es zeigt, das die Masse nichts dazulernen will, und nach wie vor auf plumpe 'Erziehungstricks' reinfällt.

    Am bedenklichsten dabei finde ich aber, das sich viele durchaus ernsthafte Kritiker dem anschliessen, und dem Film Dinge wie 'psychologisch tiefgehende Entwicklung der Charaktere' und ähnliches bescheinigen. Zum Beispiel eben die Entwicklung der Charaktere in dem Film, diese ist vorhanden, jedoch auf einem Niveau, das über sonstige Teenager- und Highschool Komödien nicht hinausgeht.

    Zudem halte ich eben die Richtung, in die sie sich entwickeln für sehr einfältig. Beispiel: Tobey und Kirsten unterhalten sich schüchtern am nachbarschaftlichen Zaun, sie werden unterbrochen vom Hupen des Freundes von Kirsten, der gerade mit einem superscharfen Sportwagen vorfährt. Sie läuft sofort hin und umschwärmt das tolle Auto und den tollen Typen darin. Woraufhin ihm plötzlich 'klar' wird, was er zu tun hat: um sie zu beeindrucken braucht er auch so'n tollen Schlitten. Also sorry, muss ich solche Szenen noch weiter erklären??? Über dieses Niveau kommt der Film nirgends hinaus.

    Aber wie selbst schreibst, der Film 'behandelt' die infantile Vorlage, und diese hat mich aus den Gründen auch nie interessiert. Insofern hatte ich bei dem Film wohl wieder Erwartungen, die er halt nicht erfüllt, nämlich mir, ähnlich wie es LOTR auch nicht gelungen ist, mir die Faszination des Themas mit einem neuen Medium nahezubringen. Ich bin ihm deswegen aber nicht böse, ist halt nur in meinen Augen misslungen.

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    Posting Freak



    Beiträge: 26
    Angemeldet: 25.3.2002
    Status: Offline

      erstellt am: 17.6.2002 um 15:48
    Ich muss da auch widersprechen. "Spider-Man" ist zwar sicher kein wichtiger Beitrag zu irgendwelchen brennenden Problemen aber gut gemachte Unterhaltung (vor allem in der ersten Hälfte). Seit langem mal wieder ein Action-Film, der nicht vollkommen hirntot ist, sondern auch Humor und Selbstironie hat. Auch formal fande ich ihn sehr gelungen, weil die CGIs eben kein Selbstzweck sind, sondern durch die Geschichte motiviert. Auf jeden Fall ist der Film Welten (und Sterne) besser als "Episode II". Gar nicht zu vergleichen....

    Ich kann auch Deine ideologischen Bedenken nicht richtig nachvollziehen. Natürlich richtet sich der Film an ein amerikanisches Teenage-Publikum, wieso sollte er sich auch an isländische Tiefseeffischer oder afghanische Schafhirten richten? Und was ist an "Mit grosser Macht kommt grosse Verantwortung" denn so schlimm. Das ist vielleicht nicht sehr originell und ziemlich plakativ, etwas Negatives sehe ich an dieser Message aber beim besten Willen nicht.

     
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    Posting Freak



    Beiträge: 75
    Angemeldet: 16.2.2002
    Status: Offline

      erstellt am: 16.7.2002 um 20:08
    Ich muß dir -walt- auch widersprechen. Ich habe den FIlm am WE im Maxx-Kino in München gesehen. -wirklich übel dort -
    Die Dialoge waren "Müll", die Geschichte auch, eigentlich alles. Und zugleich doch gar kein "Müll", weil man ihn ernstzunehmen von Niemandem gezwungen wird [das wäre dann in der Tat schlecht] Alles sehr liebenswerter "Müll" für Kinder, an dem Erwachsene genauso Spaß haben können. Weder den Humor noch das "Sentimentale" mußte man teilen um gut unterhalten zu werden. Das war der Garant für den Spaß. Btw: X-Men ist doch dasselbe. Niemand nähme das ernst. Ebenso wie Spiderman. Das ist doch das Schöne.
    Der Film ist nämlich auch insofern nicht "hirntot" als man entsprechend des eigenen Verstandes in jeder Szene voll und ganz die evtl. nötige Ironie finden kann; Ich habe mich köstlich amüsiert, prächtig unterhalten gefühlt, ordentlich mitgefiebert und schließllich fasziniert gegrinst als Spiderman neben dem Star-Spangled Banner gelandet ist.
    Bedenken kann man aber schon äußern, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Mehrzahl der Kinobesucher, diesen Film vllt. nicht als infantiles Märchen begreift, das zur guten Unterhaltung dient ...



    [Editiert am 16/7/2002 von Murnau]

     
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    Posting Freak



    Beiträge: 26
    Angemeldet: 25.3.2002
    Status: Offline

      erstellt am: 3.8.2002 um 16:47
    quote:
    Bedenken kann man aber schon äußern, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Mehrzahl der Kinobesucher, diesen Film vllt. nicht als infantiles Märchen begreift, das zur guten Unterhaltung dient ...


    Das gilt nun so ziemlich für jedes Kunstwerk. Gegen die individuelle Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

     
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    Unregistriert


      erstellt am: 11.8.2002 um 23:06
    *coughcoughMatrixcoughcough*
     
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