Startseite Alle Themen anzeigen Alle Artikel anzeigen Neuigkeiten aus der Filmwelt Schreib was! Top ten
Willkommen bei kino.lounge
   
  LogIn    
Hauptmenü
· Home
· Kontakt
· Suche

Inhalte
· Film-Kritiken
· Film-Bilder
· Film-Termine
· Film-Links

Community
· Forum
· Gästebuch

ShoutBox
Login to post!

Wer ist im Chat
Foyer0 users

Mitglieder online


Du bist nicht angemeldet

0 member(s) online.
1 guest(s) online.

Letzte 10 Besucher
walt: 23 days ago
JohFredersen: 3413 days ago
LoonaLovegood: 3487 days ago
nobudgetarts: 3806 days ago
DustyYS: 3836 days ago
philip23214: 3876 days ago
isaac23043: 3879 days ago
angel-of-night: 3890 days ago
chas22023: 3892 days ago
julius2200: 3892 days ago

Umfrage:
KILL BILL ist für mich

· genial
· ganz gut
· mittelmässig
· schlecht
Ergebnisse

Stimmen: 308

andere Umfragen

Filmtitel-Suche

auf der Internet Movie
Database, der weltweit
grössten Filmdatenbank

Filmkritik-Suche

auf der Movie Review
Query Engine, der
weltweit grössten
Datenbank für
Filmkritiken

Aktionen

Get a REAL Browser!

Boykottiere die Musikindustrie - kaufe keine CDs!

be aware of RFID

Rettet das Internet!

Schpaaa

Schpaaa(Bunch of Five), Norwegen 1998, Regie: Erik Poppe

Jonas und Emir gehören einer fünfköpfigen Jugendgang (11-16 jährige Teenager) in Oslo an. Die Schule ist nur lästige Pflicht, wichtiger sind ihnen die kleinen Jobs, welche sie für die Yugo-Mafia nebenher bestreiten, Drogenkurierdienste, Schlägerjobs. Das ist wesentlich spannender und bringt einen Haufen Kohle ein, ist also "schpaaa" - voll cool.

Da Emir einen kleinen 'Dachschaden hat', er wurde von seinem Vater so verprügelt, das ihm eine Metallplatte in den Kopf eingesetzt werden musste, verwechselt er bei einem Auftrag die Zielpersonen. Der eigentliche Kunde wird verprügelt, und der Geld schuldige Junkie mit einem dicken Päckchen H beschenkt. Aus Spiel wird nun Ernst für die Kinners ...

Erik Poppe legt mit Schpaaa ein erstaunlich einfühlsames und professionelles Debut als Regisseur vor. Erstlinge von Werbefilmern sind manchmal progressiv, meist aber anders als von bereits etablierten Filmemachern. Häufig leider auch einfach misslungen, denn der Atem reicht oft nicht über Kurzfilmlänge hinaus.

Schpaaa hingegen ist ein homogenes Stück Film, bei dem alles der Dramturgie der Story untergeordnet ist. Schnitt, Kamera oder die Musik drängen sich nie in den Vordergrund, alles dient ganz klassisch dem Erzählen einer Geschichte.

Für diese hat er sich ab 1996 weitgehend aus dem Berufsleben zurückgezogen, um Recherchen in der Osloer Jugendszene anzustellen. Was dabei herauskam ist angeblich "... die exakte Umschreibung dessen, was auf der Strasse unten passiert, wenn ich aus dem Fenster schaue." Natürlich bezweifeln das einige Osloer, erreicht Schpaaa doch in seinen härtesten Szenen eine für viele beinahe unglaubliche Brutalität, und das bereits unter Kindern.

An diesen Stellen fühlt man sich an Larry Clark's Kids oder an Matthieu Kassovitz's La Haine erinnert (beide von 1995). Für mich wirkt er aber am ehesten wie ein Pendant zu Lawrence Ah Mon's Jugendfilm Spacked Out (2ooo) aus Hong Kong (kinolounge-Review von Shelly Kraicer). Dort sind es vier Mädchen die sich nicht um Konventionen scheren, klauen was das Zeug hält, ebenso weiche Drogen einpfeiffen, und keinen Gedanken an gesellschaftliche Regeln und Normen verschwenden. Nur in einer anderen Grossstadt ...


Szenenbild Szenenbild Szenenbild Szenenbild


Weitere Links zum Thema:


Mehr Kritiken zum Film auf Internet Movie Database Movie Review Query Engine


hinzugefügt: April 13th 2002
Autor: Walter Helbig
Punkte:
zugehöriger Link: IMDb
Hits: 3333
Sprache: deu

  

[ Zurück zur Übersicht | Kommentar schreiben ]


© 2oo1-2o14 by kinolounge.de · eMail · Impressum · Creative Commons Lizenz · powered by PostNuke CMS