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Autor: Betreff: Joint Security Area

Administrator





Beiträge: 283
Angemeldet: 8.1.2002
Status: Offline

  erstellt am: 20.5.2002 um 15:05
(Link zur Filmbesprechung)

Bernd Rebscher hat zu dem Film Joint Security Area - JSA von Park Chan-Wook eine Filmkritik geschrieben.

Hier kannst du deine Meinung dazu (zum Film selbst, oder zur Filmkritik von Bernd Rebscher) schreiben. Klicke einfach auf Antworten.

____________________
  • Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unanatastbar! (Amélie Poulain)
     
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    Administrator




    Beiträge: 283
    Angemeldet: 8.1.2002
    Status: Offline

      erstellt am: 20.5.2002 um 15:19
    Freue mich über diese Besprechung, ist dieser Film doch ein sehr wichtiger Schritt in Richtung Annäherung dieser beiden Staaten, die als eine der letzten geteilten Konfliktpunkte des ehemaligen Kalten Krieges übrig geblieben sind.

    In Südkorea war er ja sehr erfolgreich. Klar, dieses heikle Thema hat wohl auch noch nie jemand derart direkt massenmedial angesprochen. Interessieren würde mich aber, ob es in Korea auch kritische Stimmen dazu gab... Leider hilft dieses Interview mit Herbert Ulrich, einem der beiden deutschen beteiligten Schauspieler, da auch nicht weiter.

    Nachtrag: Hab jetzt doch noch ganz interessante Details zum Film gefunden.

    Hans Christoph Buch hat Anfang Februar 2oo1 einen Bericht seines Besuchs in Korea, und auch der JSA, im Berliner Tagesspiegel veröffentlicht. Unbedingte Leseempfehlung!

    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/02/12/fu10586.html

    Hier ein paar Zitate:
    Am Abend wird am Goethe-Institut in Seoul der Film JSA vorgeführt, der in Südkorea ein Kassenschlager ist. Noch vor ein, zwei Jahren hätte ein solcher Film hier nicht produziert werden dürfen, denn er verletzt ein doppeltes Tabu, indem er nordkoreanische Soldaten nicht als Monster, sondern als menschliche Individuen porträtiert.

    Die aufgeputschten Emotionen entluden sich, als südkoreanische Armeeveteranen aus Protest gegen ihre beleidigte Soldatenehre das Büro der Filmfirma demolierten.

    "Hier wird der Frieden erhalten, indem man die Wahrheit verschweigt", lautet ein Kernsatz des Films.

    Auch in der Joint Security Area von Panmunjom ist der nach ihr benannte Film Tagesgespräch. "Erinnern Sie sich an die Szene mit dem jungen Hund, der die Brücke ohne Wiederkehr überquert", sagt Oberstleutnant Bothwell: "Er läuft in die falsche Richtung, nach Norden. Dort sind seine Überlebenschancen gleich null, denn in Nordkorea herrscht Hungersnot. Genauso ein Welpe ist uns vor ein paar Tagen zugelaufen. Wir haben ihn zum Maskottchen des Regiments ernannt. Bei uns kommt Lassie nicht auf die Speisekarte."

    Mein nordkoreanischer Gegenüber, Oberst Kwak Chol Hee, ist seit acht Jahren hier stationiert, und ich habe ihm zu seiner Beförderung gratuliert. Immer, wenn er mich als imperialistischen Kriegstreiber beschimpft, lächelt er, als bitte er um Nachsicht für die Propaganda, die er abspulen muss. Einmal kroch eine Fliege auf seiner Stirn herum, und er verzog keine Miene, um zu zeigen, wie gut er das Gesicht wahren kann.


    [Editiert am 20.5.2002 von walt]

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    Unregistriert


      erstellt am: 22.5.2002 um 15:57
    Hallo,

    JSA - toller Film, na klar. Freue mich aber auch schon auf
    "Sympathy for Mr. Vengeance", dem Nachfolgefilm von Park Chan-wook, der lt. Darcy Paquet "a grim, violent tale about the kidnapping of a young girl and the father who sets out for revenge" gedreht hat.

    Ich bin gespannt.
    Sepp

     
    Mit Zitat auf diesen Beitrag antworten

    Administrator




    Beiträge: 283
    Angemeldet: 8.1.2002
    Status: Offline

      erstellt am: 4.7.2002 um 22:36
    Christoph Hofrichter bei der Münchner Premiere von 'Joint Security Area' im Airport-Kino, 4.7.2002 Komme gerade von der Münchner Premiere aus dem Airport-Kino, und muss sagen, die haben sich richtig viel Mühe gegeben, denn es war u.a. auch der eine der beiden deutschen beteiligten Schauspieler anwesend, Christoph Hofrichter. Er stand danach beim Sektempfang noch für Fragen zur Verfügung.

    Eine der häufigsten Fragen war, warum ausgerechnet ein deutscher Schauspieler in einem koreanischen Film mitspielt. Er gab die Antwort, dass der Regisseur unbedingt auch Schauspieler aus einem Land mit einer ähnlichen politischen Situation dabei haben wollte, das geteilte Deutschland damals eben.

    Mir ist noch besonders aufgefallen, dass die deutsche Syncronisation wirklich hervorragend gelungen ist. Sogar der Vorspann wurde übersetzt, für den Abspann hat's aber wohl nicht mehr gereicht... Hier aber ein riesiges Dankeschön an REM, die den Film optimal präsentiert haben, auch die Pressearbeit war offenbar hervorragend, denn er war in allen Medien vertreten, und wir haben einige Leute getroffen, die nur aufgrund der positiven Berichterstattung in den Medien dort waren; also nicht nur die üblichen Asien-Freaks

    Ach ja, und obwohl mein Englisch normalerweise ausreichend ist, hatte ich damals bei der Orginalversion mit engl. UT doch Probleme manche Details mitzubekommen, das weiss ich jetzt ganz sicher! Ich kann euch nur empfehlen diesen wirklich starken Film im Kino anzuschauen, solange er noch irgendwo läuft.

    [Editiert am 4.7.2002 von walt]

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